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Stolpersteine in OsnabrĂŒck sind besondere Pflastersteine in den BĂŒrgersteigen, die an die Opfer der nationalsoziali
1 AnlassIm Dezember 2006 ĂŒbernahm der Rat der Stadt OsnabrĂŒck die Idee des Kölner KĂŒnstlers Gunter Demnig, Stolpersteine zu verlegen, um an die Opfer der nationalsoziali Folgende Kriterien sind, im Einklang mit der Konzeption des KĂŒnstlers Gunter Demnig, maĂgeblich fĂŒr die Definition der Opfergruppen in der Umsetzung des Projektes âStolpersteine"
Zu den Opfergruppen gehören demnach: Juden, Sinti, Euthanasieopfer Das Projekt wird in OsnabrĂŒck seit November 2007 umgesetzt. Bis September 2008 wurden 36 Stolpersteine verlegt. Sie sind ĂŒber das ganze Stadtgebiet verteilt[3]. Die nĂ€chste Verlegung der Stolpersteine in OsnabrĂŒck erfolgt am 11. November 2008. Bei der Verlegung werden neun weitere hinzukommen. Diese Steine erinnern an zwei jĂŒdische Familien, an eine Frau, die Opfer der Euthanasie wurde, und an einen Mann, dem die Denunziation seines Mieters zum VerhĂ€ngnis wurde.[4] Gunter Demnig wird bei der Verlegung anwesend sein und einen neuen Jahrgang von BerufsschĂŒlern des Berufsschulzent Um 9.30 Uhr werden die Stolpersteine an der HerderstraĂe 3 fĂŒr Heinrich Pfingst und seine Tochter Doris Engers, seinen Schwiegersohn Heinz Engers und den 1938 im Amsterdamer Exil geborenen Enkel Freerk Engers verlegt. Aufgrund ihres jĂŒdischen Glaubens wurden Heinrich Pfingst 1943 im KZ Sobibor ermordet, Doris, Heinz und Freerk Engers 1942 im KZ Auschwitz. Im Anschluss um etwa 10.15 Uhr werden an der ParkstraĂe 17a die Steine fĂŒr Heinrich Glorius verlegt, der aufgrund seiner politischen Ăberzeugung 1944 verhaftet und nach KZ Neuengamme deportiert und im Arbeitslager KZ Farge bei Bremen unter ungeklĂ€rten UmstĂ€nden zu Tode kam. Die Familie von Heinz Engers hat an der SeminarstraĂe 1 gewohnt. Hier findet um etwa 10.45 Uhr die Verlegung fĂŒr die Eltern Freerk und Margarete Engers, die 1943 im KZ Sobibor ermordet wurden und die Schwester Rose Engers, die 1943 in Auschwitz starb, statt. Die letzte Verlegestelle ist am Neuen Graben 22 auf der rĂŒckwĂ€rtigen Seite des Hauses zum GrĂŒnen Brink. Hier stand frĂŒher das Haus Alte MĂŒnze 1, Hotel Hackmann, in dem Wilhelmine Rojahn geboren wurde und aufwuchs. Als Patientin der Heil- und Pflegeanstalt OsnabrĂŒck wurde sie 1941 erst nach Eichberg, spĂ€ter NS-Tötungsansta Am 8. Oktober 2008 wurde der Dokumentarfilm Stolpersteine beim Filmfestival in OsnabrĂŒck gezeigt.
2 Familie van PelsVor dem GebĂ€ude in der MartinistraĂe 67a in OsnabrĂŒck findet man Stolpersteine fĂŒr die Familie van Pels. Dort hatten sie im ersten Stock gewohnt. Fam. van Pels versteckte sich mit der Familie von Anne Frank in Amsterdam.
Verlegung der Stolpersteine: Donnerstag, 15. November 2007 âKoord.52.2711438.031619
3 Johannes PrassekAm 15. November 2007 wurde vor der Christus-König-
Verlegung des Stolpersteins: Donnerstag, 15. November 2007 âKoord.52.3053978.048291
4 Gewerkschafter und Sozialdemokrate
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Fritz Szalinski |
Gewerkschaftsse |
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Wilhelm Mentrup |
fĂŒhrendes SPD-Mitglied und GeschĂ€ftsfĂŒhrer |
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Heinrich Groos |
fĂŒhrendes SPD-Mitglied und Direktor des Arbeitsamtes |
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Heinrich NiedergesÀà |
SPD-Parteigesch |
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Gustav Haas |
Gewerkschaftsse |
Verlegung der Stolpersteine: Donnerstag, 26. Juni 2008 âKoord.52.2720218.0545501
Vor dem Haus SĂŒsterstraĂe 25 (ehemals: Hausnummer 23) wurde ein Stolperstein fĂŒr Johann Staperfeld verlegt. Er wurde wegen der Beschimpfung Adolf Hitlers mehrfach verhaftet und in das KZ Sachsenhausen verbracht.
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Johann Staperfeld |
â 18.04.1944 / gestorben an den grausamen und unmenschlichen Behandlungen im GefĂ€ngnis Berlin-Alexanderplatz |
Verlegung des Stolpersteins: 30. MĂ€rz 2008 âKoord.52.2694958.049116
Charlotte Seligmann hat von den unsÀglichen ZustÀnden im Zwangsarbeiterl
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Charlotte Seligmann |
â unbekannt / KZ Sachsenhausen |
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Helga Seligmann |
â 21.11.1944 / bei einem Bombenangriff auf das Kinderheim |
Verlegung der Stolpersteine: 30. MĂ€rz 2008 âKoord.52.2694958.049116
Die JĂŒdin Gertrud David wohnte in der KrahnstraĂe 1/2. Sie litt an KinderlĂ€hmung und Epilepsie und wurde, ĂŒber mehrere Stationen, in die Landespflegeans
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Gertrud David |
â 1940 / vergast in der Landespflegeans |
Verlegung des Stolpersteins: 30. MĂ€rz 2008 âKoord.52.2771568.04118
Die Stolpersteine fĂŒr die jĂŒdische Familie Silbermann wurden vor deren Wohnhaus Neue StraĂe 20 verlegt. Der jĂŒngste Sohn konnte 1939 nach GroĂbritannien emegrieren. Das Ehepaar Israel und Johanna Silbermann und der Ă€lteste Sohn Siegfried waren seit September 1940 im "Judenhaus" Kommenderiestra
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Israel Silbermann |
â 06.09.1943 / KZ Theresienstadt |
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Johanna Silbermann |
â 14.09.1942 / KZ Theresienstadt |
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Siegfried Silbermann |
â unbekannt / KZ Theresienstad |
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Julius Silbermann |
â 28.11.1938 / KZ Buchenwald |
Verlegung der Stolpersteine: 26. Juni 2008 âKoord.52.2795018.040843
Vor dem Wohnhaus der jĂŒdischen Familie Flatauer in der Herderstrasse 22 wurden zwei Stolpersteine verlegt.
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Raphael Flatauer |
â 1943 / KZ Auschwitz |
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Alma Flatauer |
â 1943 / KZ Auschwitz |
Verlegung der Stolpersteine: 30. MĂ€rz 2008 âKoord.52.2730268.034991
Die JĂŒdin Frieda Lieblich wohnte in der UhlandstraĂe 2a und wurde in der Aktion DĂŒnamĂŒnde ermordet.
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Frieda Lieblich |
â 02./03. 1942 / DĂŒnamĂŒnde |
Verlegung des Stolpersteins: 30. MĂ€rz 2008 âKoord.52.2747088.03295
Die Sinti-Familie wohnte in der GroĂen RosenstraĂe 1 (jetzt GroĂe RosenstraĂe 1-3), wo auch die Stolpersteine verlegt sind.
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Oswald Winter |
â 29.03.1944 / KZ Auschwitz |
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Marie Schmidt |
â 10.01.1944 / KZ Auschwitz |
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Ramona Schmidt |
â 16.01.1944 / KZ Auschwitz |
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Werner Schmidt |
â 07.04.1943 / KZ Auschwitz |
Verlegung der Stolpersteine: 15. November 2007 âKoord.52.2711788.049201
Die Stolpersteine fĂŒr die Sinti-Familie Strauss wurde vor deren Wohnhaus in der SchĂŒtzenstraĂe 24 verlegt.
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Heinrich Strauss |
â 07.12.1943 / KZ Auschwitz |
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Sibilla Strauss |
â 14.07.1943 / KZ Auschwitz |
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Anna Strauss |
â 11.07.1943 / KZ Auschwitz |
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Walter Strauss |
â 06.07.1943 / KZ Auschwitz |
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Hildegard Strauss |
â unbekannt / KZ Auschwitz |
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Margot Strauss |
â 28.04.1943 / KZ Auschwitz |
Verlegung der Stolpersteine: 26. MĂ€rz 2008 âKoord.52.2763888.075707
Vor dem Haus WiesenbachstraĂ
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Heinrich Hackmann |
KPD-FunktionÀr |
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Lissy Rieke |
KVJD-Mitglied |
Verlegung der Stolpersteine: 30. MĂ€rz 2008 âKoord.52.2650538.044013
Der Stolperstein fĂŒr den jĂŒdischen Rechtsanwalt und Vorstand der Synagogengemein
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Dr. Ernst Jacobson |
â 08.10.1938 / offiziell Selbstmord, wahrscheinlich aber ermordet[1] |
Verlegung der Stolpersteine: 18. September 2008 âKoord.52.2762878.044013
Offizielle Stolpersteine-S